Parvovirose – Was ist das?

Löwchen Portrait

Der Mensch hat ja schon viele Seuchen überstanden, die Pest im Mittelalter war dabei mit die schlimmste Krankheit, die einst Millionen von Todesopfern forderte. Heute gelten als schlimme Infektionskrankheiten vor allem Grippe und Malaria. Wie der Mensch, so hat auch der Hund ein sehr großes Risiko an einer Seuche zu erkranken, Parvovirose nämlich, der Hundeseuche. Es handelt sich hierbei um eine Infektionskrankheit, die beim Hund auftreten kann. Hervorgerufen wird diese Krankheit durch Viren aus der Familie der Parvoviridae und kommt weltweit vor.

Symptome

Die ersten Symptome, die auftreten können, sind Erbrechen und Durchfall und hohes Fieber, Symptome also, die erst einmal nicht auf die Hundeseuche hindeuten, sondern in vielen Krankheitsbildern vorkommen. Was an der Hundeseuche letztlich so gefährlich ist, ist, dass nur rund 10 Prozent der infizierten Hunde überhaupt Symptome zeigen. Rechtzeitig erkannt kann die Hundeseuche sehr gut geheilt werden. Schwere Verläufe der Erkrankung treten vor allem bei Hunden auf, die noch nicht geimpft sind (Welpen also meist) und bei Hunden, die an einer anderen Erkrankung leiden. Die Tierartpraxis in Hamburg kann Ihnen zur Parvovirose die nötigen Informationen bieten. Infos finden Sie hier >> Webseite.

Wege der Infektion

Die Übertragung findet durch Kot statt und durch Speichel und Erbrochenes, welche von einem Hund aufgenommen wird und von einem erkrankten Tier stammt. Das heißt Hunde stecken sich fäkal-oral an, wobei eine Ansteckung auch übers Futter möglich ist, wenn dieses mit Kot verunreinigt wurde. Die Parvoviren sind sehr stabil und können daher bei Raumtemperatur überleben, wobei sie außerhalb des Körpers bis zu sechs Monate ansteckend bleiben können. Die ersten Symptome bei der Hundeseuche bzw. Parvovirose treten ca. 4 bis 10 Tage nach der Infektion ein.

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